Pädagogische Audiologie

Die Hörentwicklung bei einem hörgeschädigten Kind ist ohne eine optimale Hörtechnik nicht möglich. Die uneingeschränkte Funktionsfähigkeit von Hörgeräten, Cochlea-Implantaten und FM-Anlagen muss daher regelmäßig überprüft und abgesichert werden. Zur Optimierung der hörtechnischen Feinanpassung ist eine in geregelten Abständen erfolgende hördiagnostische Datengewinnung Voraussetzung. Ein wesentliches Element ist dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen an der hörtechnischen Versorgung beteiligten Fachdisziplinen.  

Welche Testverfahren werden eingesetzt?

Vorbereitende bzw. begleitende Maßnahmen zur Hörüberprüfung:
Hörmessung

Kind bei einer Hörmessung

  • Kontrolle der Hörtechnik
  • Gehörgangsinspektion
  • Tympanometrie
  • Stapediusreflexmessung
  • Otoakustische Emissionen (OAE)
Datenermittlung im Hinblick auf den peripheren Hörstatus:
  • Tonaudiometrie
  • Knochenleitungsmessung
  • Ermittlung der Unbehaglichkeitsschwelle
  • Freifeldaudiometrie
  • Sprachaudiometrie mit und ohne Störgeräusch
  • Hörfeldskalierung
Datenermittlung im Hinblick auf die auditive Verarbeitung und Wahrnehmung:
  • Sprachaudiometrie mit Störgeräusch
  • Überprüfung der Hörmerkspanne
  • Dichotisches Hören
  • Richtungshören
  • Lautdiskrimination und Lautidentifikation
  • Basale Hörverarbeitungsstrukturen
Datenverarbeitung:
  • In-situ-Messung
  • RECD-Messung
  • Beratung in Hinblick auf die Optimierung der hörtechnischen Einstellung auf Grundlage der gewonnenen Daten
 

Leiter der Beratungsstelle

 

Werner Mörler
Werner Mörler
Arbeitsschwerpunkte:
  • Hörtechnische Funktionskontrolle
  • Datenverarbeitung
  • Feinanpassung
werner.moerler@vatterschule.de