„Face Shields“ für die Johannes-Vatter-Schule

Auch an der Johannes-Vatter-Schule hat der Unterricht unter besonderen Bedingungen wieder begonnen. Der Start erfolgte mit den Abschlussklassen der allgemeinen Schule.

Der Hygieneplan des Hessischen Kultusministeriums wird dabei konsequent umgesetzt. Wir danken an dieser Stelle dem Landeswohlfahrtsverband, dem Schulträger der Johannes-Vatter-Schule, dass er die notwendigen hygienischen Maßnahmen in vollem Maße unterstützt und in der unterrichtsfreien Zeit bereits vorbereitet hat. In der Schule steht in jedem benutzten Klassenraum ein Waschbecken mit fließendem Wasser, Flüssigseife, Spender mit Papiertüchern und Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Für hörgeschädigte Menschen ist neben einer sehr guten Versorgung mit der Hörtechnik auch das Mundbild sehr wichtig. Die Bewegung und Form des Mundes sind sehr wichtige Informationen, um gesprochene Sprache und auch Gebärdensprache gut zu verstehen.

Im Unterricht, in Pausen und auf den Wegen achten die Schüler und die Lehrer strikt darauf, den Abstand von 1,5 Metern zu wahren. In manchen unterrichtlichen Situationen müssen die Abstände jedoch verringert werden. Für solche Fälle konnte unser Schulleiter Herr Drach in Zusammenarbeit mit Makerspace Gießen sogenannte „Face Shields“ bereitstellen. Dies sind durchsichtige Visiere aus Kunststoff, die einen Schutz vor Tröpfchen bieten und trotzdem für die Zuhörer das Mundbild erkennen lassen.

Im Rahmen eines Beitrages für die Sendung „Maintower“ berichtete der Hessische Rundfunk am vergangenen Montag auch über diese Face Shields. Hier können Sie sich den Beitrag anschauen:

https://www.hessenschau.de/gesellschaft/hoergeschaedigte-kommen-mit-maskenpflicht-kaum-zurecht,corona-gehoerlose-100.html